Von Svenja Diedrich
BASAR Frühlingsspektakel des Frauenclubs
Unter dem Motto "Wenn einer Gutes tut, dann macht das Mut, wenn
einer Gutes tut, dann steckt das alle an" veranstaltete der
Deutsch-Amerikanische und Internationale Frauenclub Wiesbaden seinen
Frühlingsbasar in den Kurhauskolonnaden. 160 Mitglieder aus 16 Nationen
verkauften die Monate zuvor gesammelten Stücke für einen guten Zweck. Es
herrschte reger Andrang auf deutsch- und englischsprachige Bücher,
Filme, Kleidung, Accessoires und Haushaltsgegenständen .
Die Präsidentinnen Gisela Pasternack-Wagner und Maureen Johnson Eifler
begrüßten die zahlreichen Besucher bereits am Eingang. Die
englischsprachigen Besucher wurden von Patricia Fidler in Empfang
genommen. Unter den vielen Besuchern befanden sich etliche Stammgäste,
wie die Öffentlichkeitsbeauftragte Sigrid Erfurt erzählte: Für einige
der Besucher habe der Frühlingsbasar halt Tradition.
Das Ziel der Veranstaltung ist es, einen möglichst hohen Erlös zu
erzielen, der diversen Einrichtungen aus Wiesbaden und der Umgebung
zugutekommt. Der Erlös aus 2009 in Höhe von 18000 Euro wurde
beispielsweise an die Heilsarmee, das Frauenhaus, diverse Schüler- und
Studentenaustauschprogramme und auch an amerikanische sowie
internationale Organisationen wie der Church of Augustine of Canterbury
oder Fisher House at Landstuhl gespendet.
Der Verein verfolgt ein zweites Ziel mit der Veranstaltung des
Frühlingsbasars. Neben der Spenden ist es laut Sigrid Erfurt auch das
"Schlagen einer Brücke, um die verschiedenen Kulturen näher zu bringen.
Wir müssen lernen, über den Tellerrand zu schauen".